Natur- und Umweltschutz in den Europäischen Regionen

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Die Invasion des Buchsbaumzünslers


Der Buchsbaum ist eine beliebte Pflanze. Man sieht sie nicht nur als Dekor in Schlossgärten und Parks, sondern auch als Einfassungen von Vorgärten oder an Eingängen wie vor diesem Friseurgeschäft in Weilerswist – siehe Foto. An den gelblich-braunen Verfärbungen der Pflanze erkennt man schon von Weitem die Zerstörung des Buchsbaumes durch den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis). Aus Ostasien Anfang des 21. Jh. Bei uns eingeschleppt. Der Kleinschmetterling richtet einen verheerenden Schaden mittlerweile bis nach Österreich an. Wikipedia zum Thema: „Die Raupen sind etwa 5 cm lang gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel. – siehe Foto. Zur Eiablage suchen die ca. acht Tage lang lebenden Weibchen gezielt nach Buchsbäumen. Die Raupen der letzten Eiablage des Jahres überwintern in Kokons zwischen den Blättern oder in Ritzen in der Nähe der Pflanzen. Die Raupen halten sich zum Schutz in Kammern auf, die durch Formen und Verkleben von Blättern entstehen. Die Raupen des Buchsbaumzünslers fressen zunächst die Blätter, anschließend auch die grüne Zweigrinde. An den Blättern befallener Pflanzen sind nur noch die Blattrippen oder der Blattstiel sowie Reste vertrockneten, hellbeigen Blattgewebes vorhanden.“

Bekämpfung


Dauerkontrolle, von Hand absammeln. Der Handel bietet biologische und chemische Mittel an. Wichtig: Zerstörte Buchsbäume luftdicht verpackt im Restmüll entsorgen. – Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek



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