Natur- und Umweltschutz in den Europäischen Regionen

Montag, 21. August 2017

Sehenswürdigkeiten in der Euregio: „Westwall“

Wenn man von Aachen Richtung Monschau fährt, sieht man mitten in der Landschaft Betonstümpfe. Es handelt sich dabei um Reste des Westwalls. - Der Westwall, von den Westalliierten auch Siegfried-Linie genannt (engl.  Siegfried Line, frz. Ligne Siegfried), war ein über ca. 630 km verteiltes militärisches Verteidigungssystem entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, das aus über 18.000 Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren  bestand. Er verlief von Kleve an der niederländischen Grenze in Richtung Süden bis nach Grenzach-Whylen an der Schweizer Grenze – so heißt es in Wikipedia. Viele Reste der Anlagen stehen frei herum, andere sind eingezäunt und dienen als Weide und Unterstand für Rinder – siehe Fotos. 

„Wertvolle Biotope…“

Wie bei vielen NS-Hinterlassenschaften gab es auch bei der Frage, wie mit dem Westwall umgehen, teils heftige Kontroversen. Auch die Naturschützer meldeten sich zu Wort. Große Teile des Westwalls, so deren Argument, seien wertvolle Biotope und ungestörte Rückzugsgebiete für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. - Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek

Samstag, 12. August 2017

Reiseziele in der Euregio: Kloster Steinfeld


Basilika
Gelegen auf einer Anhöhe in der Eifel im Süden der Gemeinde Kall (Kreis Euskirchen), auch „Eifelkloster“ genannt. Seit 1923 ist es im Besitz des Salvatorianerordens, der in Steinfeld das Hermann-Josef-Kolleg, ein Gymnasium, eine private Kunstakademie und das Franziskus-Jordan-Gästehaus unterhält. Das Kloster nahm seinen „Betrieb“, so heißt es, im 11. Jahrhundert auf. Bis zur Säkularisation im Jahre 1802 standen dem Kloster durchgehend 44 Äbte vor.

Berühmt: Die König-Orgel

König-Orgel und Sarkophag
Die Basilika ist wohl der auffälligste Teil des Klosters. Einzelne Teile des Gebäudes bestehen aus verschiedenen Kunstrichtungen, vom ursprünglichen romanischen Stil, über Barock, Gotik und der Renaissance. Die Basilika besteht aus sechs Kapellen, wozu die Stephanuskapelle und die Ursulakapelle zählen. Berühmt ist die König-Orgel, vollendet im Jahre 1727 durch Balthasar König aus Bad Münstereifel.  

Sarkophag

Kreuzrippen und Deckenbemalung
Inmitten der Basilika befindet sich das Grab bzw. der Sarkophag von Hermann Joseph von Steinfeld, bestehend aus einer Platte mit einer liegenden Figur obenauf.  Dieses Grab ist Anlass und Ziel vieler Wallfahrer, von denen viele auf dem Grab ein paar frische Äpfel niederlegen.  

Rundgang mit Sehenswürdigkeiten

"Dornengeflecht" -
Bei einem Rundgang in der Basilika und um diese herum ist viel zu entdecken; die Kreuzrippen und wunderschöne Deckenbemalung – siehe Foto -, der Chor mit Hochaltar, eine Pieta, die Kreuzwegstationen, das Missionskreuz und der Maria-Magdalena-Altar.  Auch kleine Elemente zeugen von der Schönheit der Basilika, etwa das „Dornengeflecht" an den runden Fenstern (Sandstein), oder der Türknauf in Form eines Fisches.

Klosterladen

Sonnenuhr vor der Prälatur 
Nahe der Prälatur entdeckt man eine moderne Sonnenuhr, die Plastik des Franziskus Jordan, dem Ordensgründer der Salvatorianer
Franziskus Jordan
(1881). Neben weiteren Anbauten gehört zur Anlage auch ein „Klosterladen“, der, neben den üblichen „Andenken“ u.a. auch Kaffee und Kuchen anbietet. 

Wer Zeit hat, kann auch noch das nahegelegene Kloster der Bendiktinerinnen besuchen und den Nonnen bei ihren Gebeten zuhören. 

Beim Weg zum Parkplatz streift das Auge noch einen auffälligen Wegweiser zum Soldatenfriedhof Steinfeld bestehend aus einer handgeschnitzten Figur aus Holz; leider kann man diesen aber nicht betreten, da das Tor verschlossen ist.  – Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek

Freitag, 11. August 2017

Bauanleitung „Kräuterspirale“


Die Kräuterspirale – manche sagen auch „Kräuterschnecke“ - findet immer mehr Anhänger. Der Vorteil: Auch auf kleinstem Raum kann man viele Küchenkräuter mit verschiedenen Bodenansprüchen anpflanzen. So lieben mediterrane Kräuter wie Lavendel, eher trockene und nährstoffarme Böden; andere, wie z.B. Dill, bevorzugen nährstoffreine und feuchte Böden.

Schön sind Lesesteine vom Acker

Eine Kräuterspirale, die bis zu einem Meter hoch sein kann, sollte auf einem vollsonnigen Platz von bis zu 4 Quadratmeter Größe entstehen und sich nach Süden öffnen. Für die Einfassung werden Steine benötigt, etwa Lesesteine vom Acker, aber auch Ziegelsteine und Betonsteine finden Verwendung. Des Weiteren werden benötigt: Kies für die erste Schicht („Drainage“), Humus, Sand für die trockene Zone, Kompost für den nährstoffreiche und feuchte Zone.

Die ersten Schritte

Den Boden etwa zehn Zentimeter tief ausstechen.  Mit einer Schnur an einem Stock, den man in den Mittelpunkt des „Kreises“ einschlägt, wird jetzt der Spiralverlauf markiert. Entlang dieser Markierung werden nun die ersten Steine gesetzt. Da für diese „Basis“ Lesesteine zu wertvoll sind, kann mach auch Betonsteine verwenden, die man nachher nicht mehr sieht. Danach füllt man den Rest der Spiralfläche mit grobem Kies oder Schotter auf. Diese Maßnahme hilft, dass Staunässe vermieden wird. Jetzt wird mit den Lesesteinen die Mauer aufgebaut, bis 1 Meter hoch, nach außen in der Höhe abnehmend, bis am „Ausgang“ die Spirale ins ebenerdige Gelände übergeht. Die Steine sollten mit leichter Neigung nach innen verlegt werden, damit sie beim Befüllen mit Boden nicht nach außen wegbrechen. Man sollte die Steine nicht verfugen, damit Kleintiere Unterschlupf finden.

Spirale befüllen

Wie die einzelnen Flächen zwischen den Steinen befüllt werden, hängt davon ab, welchen Pflanzen man welchen Standort zuweist. Im Schneckeninnern sollte man für die mediterranen Kräuter statt Kompost lieber eine Mischung aus Sand und Humus beigeben. Beim Befüllen der restlichen Flächen erhöht man die Beigabe von Kompost und verringert die Vermischung mit Sand, bis die Spirale komplett mit Erde, Humus, Kompost und Sand befüllt ist.

Kräuter setzen

Für die einzelnen Sorten sucht man jetzt den idealen Standort aus – siehe Übersicht. Bedenken sollte man, dass manche Kräuter ein sehr schnelles Wachstum haben und unterschiedlich hoch wachsen. Mitunter macht es Sinn, einzelne Kräuter im Topf anzupflanzen, um deren Ausdehnung in der Fläche zu minimieren. Nach dem Setzen werden die Kräuter sanft gegossen.

Welche Kräuter wohin?

Nasser Boden: Brunnenkresse, Kalmus, Pfefferminze.
Feuchter Boden: Dill, Petersilie, Kerbel, Basilikum, Schnittlauch.
Neutrale Boden: Fenchel, Kapuzinerkresse, Koriander, Pimpinelle, Rauke, Zitronenmelisse.
Trockener Boden: Bohnenkraut, Majoran, Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian.

Bienen...

Übrigens: Die Kräuter auf der Spirale locken eine Vielzahl von Insekten, wie Bienen, Hummeln und Falter an. Somit ist die Kräuterspirale auch ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz im eigenen Garten. – Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek

Mittwoch, 9. August 2017

Der Sommerflieder: Nahrungsquelle für viele Insekten

"Tagpfauenauge" auf Buddleja, Foto © EH
Eine sehr robuste Zierpflanze in unseren Gärten ist der Sommerflieder, („Buddleja“) auch Schmetterlingsflieder genannt. Der Strauch, der sein Laub zum Herbst abwirft, kann eine Wuchshöhe von bis zu 5 Metern erreichen. Die Pflanze wurde aus China und Tibet eingeschleppt. Eine Reihe von Insekten „bedienen“ sich an der Pflanze; für Bienen, Schmetterlinge (Das Foto 2 zeigt ein "Tagpfauenauge") und Hummeln ist der Sommerflieder eine wichtige Nahrungsquelle besonders in den eher blütenarmen Monaten Juli und August. Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten, besonders durch die Falter. Der Zierstrauch ist oft auf Industriebrachen, Bahngleisen und Uferböschungen zu sehen. – Text/Foto: Dr. Ernst Hoplitschek

Montag, 7. August 2017

Reiseziele in der Euregio: Die Monschauer Heckenlandschaft




In loser Reihenfolge stellen wir markante Orte bzw. besondere Sehenswürdigkeiten zunächst in der „Euregio Maas-Rhein“ vor. Heute geht es um die Monschauer Heckenlandschaft. Wer von Aachen kommend durch die Eifel fährt, der sieht z.B. im Dörfchen Höfen - siehe Fotos - ganz markante Hecken, die  
oft auch die Wohnhäuser überragen. Historiker datieren die Entstehung dieser gewaltigen Hecken, zumeist aus Rotbuchen bestehend, in das 17.

Jahrhundert. Ein wichtiger Grund, solche Hecken in die Flur und um die Behausungen von Tieren und Menschen anzupflanzen, seien die eiskalten Westwinde, die aus dem Hohen Venn in Belgien über die östlichen und zumeist baumlosen Hocheifelflächen fegen.

Hecken bieten ganzjährigen Schutz

Die Hecken bieten gegen solche Winde einen ganzjährigen Schutz. Man belässt den Hecken das vertrocknete Laub aus dem Vorjahr bis ins nächste Frühjahr; in den warmen Jahreszeiten bieten sie hingegen Schatten und sorgen für Abkühlung. Es gibt viele Schnittformen: Man sieht Torbögen, die Hauszugänge sind sowie in die Heckenwand geschnittene „Fenster“. Die intensive Pflege der Hecken durch die Einheimischen wird alljährlich belohnt. Eine spezielle Kommission der Städteregion Aachen prämiert die schönsten Hecken der Gemeinden Monschau, Simmerath und Roetgen. – Text/Fotos: Dr. Ernst Hoplitschek


Freitag, 4. August 2017

Leicht gemacht: Ein Insektenhotel


 Insektenhotel, Foto © EH
Man sieht sie immer mehr, vor allem in naturnahen Gärten, sog. Insektenhotels oder Insektenhäuser. Diese Einrichtungen sind künstlich geschaffene Überwinterungshilfen für Insekten aller Art. Insektenhotels gibt es in verschiedenen Größen und werden aus unterschiedlichen Materialien gebaut. Unser Insektenhotel ist ausschließlich aus Holz erstellt. Die Gegenstände der einzelnen "Kammern"-Ausstattung findet man in der freien Natur, z.B. Stroh, kleine Äste, hohle Halme, altes Wurzelholz, Kiefernzapfen und vieles mehr. Möglich ist auch der Einbau für Ziegelsteine mit Hohlräumen.

Der beste Standort 

Am besten dient ein sonniger, wind- und regengeschützter Platz; die offene Seite sollte nach Süden ausgerichtet sein. Als Standorte eignen sich Balkon, Terrasse und Garten.

Tipps zum Selbstbauen

Hier mit wenigen Worten eine Bauanleitung: Man stellt einen Kasten wie einen Schrank mit vier "Etagen" her, aus Brettern bestehend, ca. 200 cm hoch, ca. 80 cm breit und 33 cm tief. Dann werden vier Fußanker in die Erde gerammt, evtl. einbetoniert. Der Schrank selbst wird dann mithilfe von Winkeln an den vier Pfosten verschraubt und aufgestellt. Ein Dach, mit Teerpappe versehen, dient dem Wetterschutz. 

Kammern befüllen 

Nach dem Anstrich des Hotels mit einer Wetterschutzfarbe werden die Kammern befüllt. Drahtnetze vor einzelnen Kammern dienen dazu, dass das Stroh, hohle Halme etc. nicht herausfallen oder von Vögeln herausgezupft werden. Unterhalb der Unterkante des "Schranks" - mit einem Abstand von ca. 40 cm zum Boden  - kann man noch Altholz lagern, als Nisthilfe für weitere Tiere. 

Nun sind die Gäste am Zug

Willkommen sind Käfer und Fliegen, z.B. Marienkäfer, Laufkäfer, Florfliegen, Ameisen z.B. die Waldameise, Wespen- und Bienenarten. Viele nützliche Insektenarten erhalten so einen Schutz gegen Kälte und Nässe und helfen mit ihren Populationen zur Bestäubungen der Nutz- und Zierpflanzen im Garten.

Ein wichtiger Hinweis: Die Insektenhotels sollten regelmäßig nach Spinnen und Spinnweben untersucht werden. Kreuzspinnen z.B. bauen sehr gerne ihre Radnetze in die Einflugschneise der Insekten. - Text/Foto: Dr. Ernst Hoplitschek

Donnerstag, 3. August 2017

„Diesel-Gipfel“ eine einzige Enttäuschung – Autobosse freuen sich - Politiker versagen

Auslaufmodell "Benziner" Foto © EH

Dieser Gipfel vom 02. August 2017 in Berlin geht in die Umweltschutzgeschichte der Bundesrepublik als ein „Negativgipfel“ ein. Autokonzerne, einige Bundesministerien sowie Ministerpräsidenten von „Autobundesländern“ wie Baden-Württemberg (Daimler) etc. versagten auf der ganzen Linie. Statt  die Verursacher des Abgaskandals zur Verantwortung zu ziehen sowie wirksame Maßnahmen gegen die Stickoxidbelastung zu beschließen, beließ man es bei wachsweichen Appellen. Die Konzernbosse dürfen sich freuen: Statt jedes belastete Dieselfahrzeug auf deren Kosten technisch umzurüsten, entschied man sich auf dem Gipfel für reine, aber kostengünstigere „Software-Updates“, die überdies noch nicht einmal für die Autoindustrie verpflichtend sind. 

Keine Perspektivpolitik

Es ist geradezu grotesk, dass in einer Zeit, wo  Experten das baldige „Aus“ für den Verbrennungsmotor prognostizieren und Länder wie Frankreich eine attraktive „Abwrackprämie“ in Höhe von bis zu 10.000 Euro für den „Umstieg“ subventioniert, und eine Auto-Marke wie VOLVO ab 2019 nur noch Modelle mit Elektro- und Hybridantrieb bauen will, hält Deutschland am „Benziner“ fest. Das ist keine Perspektivpolitik, sondern ein Rückschritt. Sie ist auch ökonomisch irrational und  bestärkt nur die internationale Konkurrenz, die die Produktion von Autos mit Elektroantrieb mit Verve betreibt. Auch das Argument, man dürfe keine Jobs am „Auto-Standort Deutschland“ gefährden, kann langfristig nicht verfangen, da es Jobs in einer ohnehin historischen auslaufenden Branche sind, deren Mitarbeiter Gefahr laufen, tatsächlich alle arbeitslos zu werden, weil die Konzernlenker und der Staat es versäumt haben, viel Geld in die Hand zu nehmen, um diese „Autorevolution“ zu bestehen.

Fazit

Die „Lobbyisten“, so mein Fazit, haben beim „Diesel-Gipfel“ ganze Arbeit geleistet und sichern der Autoindustrie weiter ihre satten Gewinne zu Lasten der Umwelt und der Gesundheit der Menschen zu. Meine Forderung: Mittels eines Gipfels, auch unter der Beteiligung von Verbraucherschutz- und Umweltverbänden - die man nach Berlin nicht eingeladen hatte, – müsste höchst dringlich über die Zukunft der Mobilität generell beraten und entschieden werden. - Text/Foto: Dr. Ernst Hoplitschek

Mittwoch, 2. August 2017

Europa als Umweltgemeinschaft verstehen...

Blick ins Hohe Venn, Foto © EH
"Brexit" steht mittlerweile als Synonym für ein Auseinandertriften der Europäischen Gemeinschaft bzw. korrekt ausgedrückt:  der Europäischen Union (EU). Nicht nur das Königreich könnte die EU verlassen, sondern auch anderer Staaten, in denen populistische und sehr "eurokritische" Politiker und deren Anhänger "By by EU" sagen wollen. Aus der Sicht des Naturschutzes ist es deshalb wichtig, den Zusammenhalt der Bürger der EU zu stärken.

Die Belange des grenzüberschreitenden Natur- und Umweltschutzes waren in der Vergangenheit, trotz mancher Vollzugsdefizite, bei der EU gut aufgehoben. Ein grenzüberschreitender Schutz von bestimmten Regionen innerhalb Europas Grenzen waren und sind ein Segen für Tiere und Pflanzen. Wie z.B. im "Hohen Venn" in Ostbelgien - siehe Foto (EH).


Kampagne "Kulturgut tut Natur gut"

"EuregioNatur" (EN) hatte als Verein seine aktive Zeit in den 90er Jahren. Er führte durchaus erfolgreiche Kampagnen durch, wie etwa 1992 jene mit dem Titel "Ein Garten für Schmetterlinge" oder die Kampagne "Kulturgut tut Natur gut" - mit einer gleichnamigen Infobroschüre (88 Seiten) - im Jahre 1995, durchgeführt im Rahmen des "Europäischen Naturschutzjahrs 1995". Einige Exemplare sind noch vorhanden. Preis per Exemplar: 9,50 Euro zzgl. Porto/Verpackung. Zu bestellen bei: gavigo-online-shop@gmx.de .


Nicht mehr als Verein, da die bürokratischen Hürden zu viele Ressourcen kosten, sondern als Aktionsbündnis von freien Individuen, wollen wir die erfolgreiche Arbeit von EN nunmehr fortsetzen. Wir werden uns auf diesem Blog fortwährend zu aktuellen Themen zu Wort melden. - Text/Foto: Dr. Ernst Hoplitschek