Natur- und Umweltschutz in den Europäischen Regionen

Montag, 21. August 2017

Sehenswürdigkeiten in der Euregio: „Westwall“

Wenn man von Aachen Richtung Monschau fährt, sieht man mitten in der Landschaft Betonstümpfe. Es handelt sich dabei um Reste des Westwalls. - Der Westwall, von den Westalliierten auch Siegfried-Linie genannt (engl.  Siegfried Line, frz. Ligne Siegfried), war ein über ca. 630 km verteiltes militärisches Verteidigungssystem entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches, das aus über 18.000 Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren  bestand. Er verlief von Kleve an der niederländischen Grenze in Richtung Süden bis nach Grenzach-Whylen an der Schweizer Grenze – so heißt es in Wikipedia. Viele Reste der Anlagen stehen frei herum, andere sind eingezäunt und dienen als Weide und Unterstand für Rinder – siehe Fotos. 

„Wertvolle Biotope…“

Wie bei vielen NS-Hinterlassenschaften gab es auch bei der Frage, wie mit dem Westwall umgehen, teils heftige Kontroversen. Auch die Naturschützer meldeten sich zu Wort. Große Teile des Westwalls, so deren Argument, seien wertvolle Biotope und ungestörte Rückzugsgebiete für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. - Text/Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek

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