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| Basilika |
Gelegen auf einer Anhöhe in der Eifel im Süden der Gemeinde
Kall (Kreis Euskirchen), auch „Eifelkloster“ genannt. Seit 1923 ist es im
Besitz des Salvatorianerordens, der in Steinfeld das Hermann-Josef-Kolleg, ein
Gymnasium, eine private Kunstakademie und das Franziskus-Jordan-Gästehaus
unterhält. Das Kloster nahm seinen „Betrieb“, so heißt es, im 11. Jahrhundert
auf. Bis zur Säkularisation im Jahre 1802 standen dem Kloster durchgehend 44
Äbte vor.
Berühmt: Die König-Orgel
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| König-Orgel und Sarkophag |
Die Basilika ist wohl der auffälligste Teil des Klosters.
Einzelne Teile des Gebäudes bestehen aus verschiedenen Kunstrichtungen, vom
ursprünglichen romanischen Stil, über Barock, Gotik und der Renaissance. Die
Basilika besteht aus sechs Kapellen, wozu die Stephanuskapelle und die
Ursulakapelle zählen. Berühmt ist die König-Orgel, vollendet im Jahre 1727 durch
Balthasar König aus Bad Münstereifel.
Sarkophag
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| Kreuzrippen und Deckenbemalung |
Inmitten der Basilika befindet sich das Grab bzw. der
Sarkophag von Hermann Joseph von Steinfeld, bestehend aus einer Platte mit
einer liegenden Figur obenauf. Dieses
Grab ist Anlass und Ziel vieler Wallfahrer, von denen viele auf dem Grab ein
paar frische Äpfel niederlegen.
Rundgang mit Sehenswürdigkeiten
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| "Dornengeflecht" - |
Bei einem Rundgang in der Basilika und um diese herum ist
viel zu entdecken; die Kreuzrippen und wunderschöne Deckenbemalung – siehe Foto
-, der Chor mit Hochaltar, eine Pieta, die Kreuzwegstationen, das Missionskreuz
und der Maria-Magdalena-Altar. Auch
kleine Elemente zeugen von der Schönheit der Basilika, etwa das „Dornengeflecht" an den runden Fenstern (Sandstein), oder der Türknauf in Form eines Fisches.
Klosterladen
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| Sonnenuhr vor der Prälatur |
Nahe der Prälatur entdeckt man eine moderne Sonnenuhr, die
Plastik des Franziskus Jordan, dem Ordensgründer der Salvatorianer
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| Franziskus Jordan |
(1881).
Neben weiteren Anbauten gehört zur Anlage auch ein „Klosterladen“, der, neben
den üblichen „Andenken“ u.a. auch Kaffee und Kuchen anbietet.
Wer Zeit hat,
kann auch noch das nahegelegene Kloster der Bendiktinerinnen besuchen und den
Nonnen bei ihren Gebeten zuhören.
Beim Weg zum Parkplatz streift das Auge noch
einen auffälligen Wegweiser zum Soldatenfriedhof Steinfeld bestehend aus einer
handgeschnitzten Figur aus Holz; leider kann man diesen aber nicht betreten, da
das Tor verschlossen ist. – Text/Fotos ©
Dr. Ernst Hoplitschek
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