…kennen viele aus Asterix und Obelix. Man sieht sie jetzt allenthalben in der Landschaft. Was sind Misteln? Misteln sind immergrüne Halbschmarotzer, die auf Bäumen und Sträuchern wachsen. Sie leben auf Pappeln, Weiden,
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| Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek |
Apfelbäumen,
Birnbäumen, Weißdorn, Birken, Eichen, Linden und Ahornen. Volkstümliche
Bezeichnungen der Mistel sind nach Wiki "Donnerbesen, Druidenfuß, Hexenbesen. Hexenkraut,
Wintergrün, Bocksbutter, Albranken, Vogelkraut, Kreuzholz". Die weißen Beeren
und auch die übrigen Pflanzenteile der Mistel sind giftig; daher Kinder davon
fern halten. In der Medizin kommt die
Mistel als blutdrucksenkendes Präparat zur Anwendung. Das Küssen unter in Wohnungen aufgehängten
Mistelzweigen gehört zu den Weihnachtsbräuchen in den USA und England.
Mangelnde Pflege als Ursache
Als Ursache für die Ausbreitung der Mistel sehen die
NABU-Experten vor allem in der unregelmäßigen Pflege von Streuobstbeständen.
Daneben begünstigen wohl auch klimatische Veränderungen, wie lange Trockenphasen
und der daraus resultierende Stress für die Obstbäume, den Vormarsch. - Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek
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