Natur- und Umweltschutz in den Europäischen Regionen

Samstag, 18. November 2017

Geheimnisvolle Pflanze: Die Mistel

…kennen viele aus Asterix und Obelix. Man sieht sie jetzt allenthalben in der Landschaft. Was sind Misteln? Misteln sind immergrüne Halbschmarotzer, die auf Bäumen und Sträuchern wachsen. Sie leben auf Pappeln, Weiden,
Fotos © Dr. Ernst Hoplitschek
Apfelbäumen, Birnbäumen, Weißdorn, Birken, Eichen, Linden und Ahornen. Volkstümliche Bezeichnungen der Mistel sind nach Wiki "Donnerbesen, Druidenfuß, Hexenbesen. Hexenkraut, Wintergrün, Bocksbutter, Albranken, Vogelkraut, Kreuzholz". Die weißen Beeren und auch die übrigen Pflanzenteile der Mistel sind giftig; daher Kinder davon fern halten. In der Medizin  kommt die Mistel als blutdrucksenkendes Präparat zur Anwendung. Das Küssen unter in Wohnungen aufgehängten Mistelzweigen gehört zu den Weihnachtsbräuchen in den USA und England. 


Mangelnde Pflege als Ursache


Als Ursache für die Ausbreitung der Mistel sehen die NABU-Experten vor allem in der unregelmäßigen Pflege von Streuobstbeständen. Daneben begünstigen wohl auch klimatische Veränderungen, wie lange Trockenphasen und der daraus resultierende Stress für die Obstbäume, den Vormarsch. -  Text/Foto © Dr. Ernst Hoplitschek

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