In loser Reihenfolge stellen wir markante Orte bzw. besondere
Sehenswürdigkeiten zunächst in der „Euregio Maas-Rhein“ vor. Heute geht es um die Monschauer Heckenlandschaft. Wer von Aachen
kommend durch die Eifel fährt, der sieht z.B. im Dörfchen Höfen - siehe Fotos - ganz markante Hecken, die
oft auch die Wohnhäuser überragen. Historiker datieren die Entstehung dieser gewaltigen Hecken, zumeist aus Rotbuchen bestehend, in das 17.
Jahrhundert. Ein wichtiger Grund, solche Hecken in die Flur und um die Behausungen von Tieren und Menschen anzupflanzen, seien die eiskalten Westwinde, die aus dem Hohen Venn in Belgien über die östlichen und zumeist baumlosen Hocheifelflächen fegen.
oft auch die Wohnhäuser überragen. Historiker datieren die Entstehung dieser gewaltigen Hecken, zumeist aus Rotbuchen bestehend, in das 17.
Hecken bieten ganzjährigen Schutz
Die Hecken bieten gegen solche Winde einen ganzjährigen
Schutz. Man belässt den Hecken das vertrocknete Laub aus dem Vorjahr bis ins
nächste Frühjahr; in den warmen Jahreszeiten bieten sie hingegen Schatten und
sorgen für Abkühlung. Es gibt viele Schnittformen: Man sieht Torbögen, die
Hauszugänge sind sowie in die Heckenwand geschnittene „Fenster“. Die intensive Pflege der Hecken durch die
Einheimischen wird alljährlich belohnt. Eine spezielle Kommission der
Städteregion Aachen prämiert die schönsten Hecken der Gemeinden Monschau,
Simmerath und Roetgen. – Text/Fotos: Dr.
Ernst Hoplitschek
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