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| Insektenhotel, Foto © EH |
Der beste Standort
Am besten dient ein sonniger, wind- und regengeschützter Platz; die offene Seite sollte nach Süden ausgerichtet sein. Als Standorte eignen sich Balkon, Terrasse und Garten.
Tipps zum Selbstbauen
Hier mit wenigen Worten eine Bauanleitung: Man stellt einen Kasten wie einen Schrank mit vier "Etagen" her, aus Brettern bestehend, ca. 200 cm hoch, ca. 80 cm breit und 33 cm tief. Dann werden vier Fußanker in die Erde gerammt, evtl. einbetoniert. Der Schrank selbst wird dann mithilfe von Winkeln an den vier Pfosten verschraubt und aufgestellt. Ein Dach, mit Teerpappe versehen, dient dem Wetterschutz.
Kammern befüllen
Nach dem Anstrich des Hotels mit einer Wetterschutzfarbe werden die Kammern befüllt. Drahtnetze vor einzelnen Kammern dienen dazu, dass das Stroh, hohle Halme etc. nicht herausfallen oder von Vögeln herausgezupft werden. Unterhalb der Unterkante des "Schranks" - mit einem Abstand von ca. 40 cm zum Boden - kann man noch Altholz lagern, als Nisthilfe für weitere Tiere.
Nun sind die Gäste am Zug
Willkommen sind Käfer und Fliegen, z.B. Marienkäfer, Laufkäfer, Florfliegen, Ameisen z.B. die Waldameise, Wespen- und Bienenarten. Viele nützliche Insektenarten erhalten so einen Schutz gegen Kälte und Nässe und helfen mit ihren Populationen zur Bestäubungen der Nutz- und Zierpflanzen im Garten.
Ein wichtiger Hinweis: Die Insektenhotels sollten regelmäßig nach Spinnen und Spinnweben untersucht werden. Kreuzspinnen z.B. bauen sehr gerne ihre Radnetze in die Einflugschneise der Insekten. - Text/Foto: Dr. Ernst Hoplitschek

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